Stafettenporträt

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Ramon Hegi: Rhythmus im Blut

Schon als Kind stand Ramon neben seinem Vater in der Guggenmusik – mittendrin im Rhythmusregister. „Der Entscheid für das Schlagwerk fiel darum wohl sehr früh“, sagt er schmunzelnd. „Ich durfte damals als Kind einfach mitmischen.“ Später begann er seine musikalische Laufbahn als Tambour bei Hans Gisin. Von dort war es nur ein kleiner Schritt in die Jugendmusik, nachdem Ernst Dütsch ihn eines Tages fragte, ob er nicht einmal mitspielen wolle. „Und so hat das seinen Lauf genommen…“, erinnert sich Ramon.

Heute beherrscht er praktisch alles, was das Schlagwerk hergibt. Drumset, Percussion, Grooves aller Art. Mit den melodiösen Instrumenten hat er weniger am Hut: „Da müsste ich ja üben“, meint er schmunzelnd. Seine Einflüsse kommen klar aus der Rock- und Hardrock-Ecke, doch Funkiges darf aus Schlagzeuger Sicht immer dabei sein. Musik ist für Ramon ein Genussmittel: „Am liebsten handgemacht.“

Der Stellenwert der Musik hat sich im Laufe der Jahre verändert. Familie und Beruf fordern ihren Raum, doch gerade deshalb bedeutet ihm das Musizieren viel: «Umso schöner ist das Musizieren, um sich dann ein paar Stunden gedanklich vom Alltag zu lösen und die Musik wirken zu lassen.» Der Spass während den Proben steht im Schlagzeugregister im Vordergrund. «Jedoch sind für mich die Momente während eines Konzertes, wo die Freude auf das Publikum überspringt, die lohnenswerten Musikeraugenblicke.»

Im Verein hat Ramon über die Zeit viele Funktonen wahrgenommen. Das geht über die Schlagzeugausbildung und Leitung der Tambouren/Percussion-Truppe bis hin zur Vorstandstätigkeit und Musikkommissionsarbeit.

Besonders schätzt er die unkomplizierte Gemeinschaft: „Eine Gruppe, die nicht alles superernst nimmt.“ Drei Worte beschreiben für ihn den Verein: familiär, vernünftig ambitioniert, offen für Neues. Was sind seine musikalischen Ziele für die Zukunft? „Der Leidenschaft Schlagzeugspielen noch lange nachgehen. Um hier neue Wege zu gehen, fehlt es mir aber definitiv an Disziplin.»

 

Ramon gibt den Stab weiter an: Claudia Tillema